anders

Hier fin­dest du Tex­te von mir in ande­ren Spra­chen: fran­zö­sisch, ita­lie­nisch, grie­chisch
und das Gedicht “Aben­teu­er der Sei­fe صابون”, deutsch mit ara­bi­schen Wör­tern.
Queer­as­po­ra ist eine Grup­pe quee­rer Geflüchteter/ Migrant*innen / BIPoC in Bre­men.

Lob auf Queer­as­po­ra in 6 Spra­chen

Queer­as­po­ra ist Außer­ge­wöhn­lich, Asto­nis­hing.
أهلا أينما أنت

Queer­as­po­ra, Berühmt für Bahn­bre­chen­de Bewe­gung und Begeg­nun­gen mit Charme und Cha­os, c’est ça! Dabei Durch und Durch دائما Ele­gant und Enga­giert
فعلا فرصة فريدة

Queer­as­po­ra, Famiglia Fan­tasti­ca, Fabel­haf­te Grup­pe und Gemein­schaft, Hafen für Hart­be­dräng­te, Haus für Herz­chen und Herz­haf­te Initia­ti­ven, Jux­ta­po­si­ti­on of Jewels and Jus­ti­ce.

Kla­re Köp­fe Kre­ieren Καινούργιο Κόσμο και Κουλτούρα Kom­pe­ten­te Kam­pa­gnen und Köst­li­che Kom­pli­men­te — Lebens­wich­ti­ge Lecker­bis­sen. Lei­den­schaft­lich Leuch­tet Lie­bens­wer­te Liber­tà

مبروك مثلي ممتاز Mon­tag Nach­mit­tag: Non­stop Orga­ni­sie­ren sie Poli­ti­sche Pro­jek­te und Par­ties!

Queer­as­po­ra Queer and Quer, Rei­zen­de Sex­tan­ten
سفرة سعيدة سويا
Suchen nach Stim­mi­ger Spra­che, Sen­si­bi­li­ty, Sag­gez­za. Tou­jours Tour­nant in Tau­send Tän­zen ! تحرير؟ تماما

Queer­as­po­ra, Unkon­ven­tio­nel­le Varia­tio­nen Ver­an­las­sen Ver­än­de­run­gen, Ver­brei­ten Ver­blüf­fen­de Wahl­mög­lich­kei­ten und Wär­me. Wei­ter so! Ein Xeno­phi­les Yeah für Zar­tes Zusam­men­sein. Ωραία

Αλφαβουτιά

για την Στέλλα

Αα * Από την κορυφή του
Ββ * βουνού, ανάμεσα στη
Γγ * γαλαξιακή γαλήνη, μέχρι το μικρό
Δδ * δείκτη μιας
Εε * εμαγιέ
Ζζ * ζυγαριάς για
Ηη * ημερήσιες παρεξηγήσεις
Θθ * θάλλει ο
Ιι * ισημερινός των ισοδύναμων ιδιοτροπιών.
Κκ * Και από κει κατεβαίνει η
Λλ * λεξηλάτρισσα
Μμ * Μέλισσα Μημελησμόνη τη
Νν * νύχτα.
Ξξ * Ξαναβρίσκεται στην
Οο * οδό για τον
Ππ * πυθμένα της θάλασσας που την περιμένει ένα
Ρρ * ραντεβού με την ραδιοπειρατή
Σσς * Σοφία Σοφιζότανη. Οι κοινοί στίχοι
Ττ * τους τρέφονται με
Υυ * υδατοστρόβιλους
Φφ * Φωσφορίζουν σαν
Χχ * χίλια χρυσά
Ψψ * ψαράκια,
Ωω * ωθημένα από ωκεάνιες ωθήσεις.

Alpha­be­ti­scher Kopf­sprung

Vom Berg­gip­fel im himm­li­schen Blau bis zum klei­nen Zei­ger einer email­lier­ten Waa­ge für die täg­li­chen Miss-ver­ständ­nis­se blüht der Äqua­tor der gleich­wer­ti­gen Eigen­tüm­lich­kei­ten. Von dort kommt nachts die Wort­ver­eh­re­rin Melis­sa Mime­lis­mo­ni. Wie­der ein­mal befin­det sie sich auf dem Weg zum Mee­res­grund, zu einem Ren­dez­vous mit Sofia Sof­i­so­ta­ni, der Lei­te­rin eines Pirat*innensenders. Ihre gemein­sa­men Ver­se näh­ren sich von Was­ser­wir­beln, schim­mern wie tau­send gol­de­ne Fische, ange­trie­ben von ozea­ni­schen Impul­sen.

La gat­ta sa

Ad Arn­al­la (paraf­ra­s­a­ta)

All’al­ba la gat­ta s’at­tac­ca all’a­ma­ca,
strap­pa la lana dal­l’a­va ava­na;
abbrac­cia la fac­cia. Grat­ta. Mann­ag­gia!
La gaz­za star­naz­za, fra­cas­sa la taz­za;
la far­fal­la gial­la lascia la spal­la.

Mar­ta la sar­ta cala­f­a­ta la car­ta,
accapar­ra l’amar­ra, mar­ca la bar­ca.
Sal­pa; pla­na alla tana paga­na.

Bald­an­za s’ab­bran­ca all’an­ca a man­ca;
abbast­an­za stra­va­gan­za avant­ag­gia la dan­za.
L’a­ran­cia dal­la Fran­cia para la pan­cia.
La raga­z­za gavaz­za, sal­ta alla mal­ta –
cas­ca l’A­las­ca dal­la caval­la a bal­la.

La vac­ca alma­n­a­c­ca dal­l’al­fa all’­ac­ca,
man­gia la ragna dal­la lava­gna.
La sala­man­dra l’az­z­ar­da­va, var­ca­va la lava,
pas­sa la bassa pada­na cas­ta­na,
att­r­at­ta dal­la fata tan­ta bra­ma­ta.

La bal­la­ta ala­ta can­ta la bra­va­ta,
la stra­da bada alla zam­pa­ta pas­sa­ta.

A casa la gat­ta lascia la bra­ma –
s’al­l­ar­ga, s’al­la­ga, appa­ga la maga.

Die Kat­ze kann es

Für Ornel­la

Im Mor­gen­grau­en greift die Kat­ze die Hän­ge­mat­te an,
zer­rupft die Wol­le der tabak­far­be­nen Ahnin;
umarmt ihr Gesicht. Kratzt. Ver­dammt!
Die Els­ter wir­belt mit den Flü­geln und zer­schlägt dabei die Tas­se,
der gel­be Schmet­ter­ling erhebt sich von der Schul­ter.

Mar­ta, die Schnei­de­rin, macht Papier was­ser­dicht,
beschafft sich Ver­täu­ung, kenn­zeich­net das Boot.
Sie lich­tet den Anker, fährt zur heid­ni­schen Höh­le.

Über­mü­tigt tanzt die lin­ke Hüf­te,
vol­ler Ver­rückt­heit.
Die fran­zö­si­sche Oran­ge schmückt den Bauch.
Das Mäd­chen schwelgt, sie springt gegen die Wand –
Alas­ka fällt vom Mär­chen­pferd.

Die Kuh grü­belt von Alfa bis H,
sie frisst das Spin­nen­netz von der Schul­ta­fel.
Der Sala­man­der wag­te es, schritt über die Lava,
er durch­quert die kas­ta­ni­en­brau­ne Poebe­ne,
ange­zo­gen von der so sehr begehr­ten Fee.

Die geflü­gel­te Bal­la­de besingt das gewag­te Unter­neh­men,
die Stra­ße hütet die Pfo­ten­spu­ren der Ver­gan­gen­heit.

Zu Hau­se lässt die Kat­ze die Sehn­sucht los –
sie brei­tet sich aus, tritt über die Ufer, erfüllt die Zau­be­rin.

Ver­ses pour l’AN­NE­ver­saire

Durant une nuit blan­che j’ai rêvé
images sans rime ni rai­son mais rimé
un poé­me pour toi cet­te année :

Trois trés jeu­nes fourch­et­tes
font des gali­pet­tes
sur la galet­te

Un aspi­ra­teur qui pleu­re
caché dans les fleurs
par­ce qu’il prend l’hi­deur du mon­de à son coeur

Deux four­mis de dix-huit métres -
paren­tes d’u­ne peti­te grue peut-être -
lèvent tes achats jus­qu’à ta fenêt­re

Vent qui rage, et le gara­ge
à la fleur de l’â­ge
s’ha­bil­le d’u­ne peau d’o­ra­ge
et, com­me le bêtes de pas­sa­ge,
il par­tit en voya­ge

Une poi­g­née d’en­nuis
à un piqué-nique reunis
se dila­tent la rate tou­te la nuit

Un esca­la­tor éga­ré
crie a gor­ge déployée
dans un rosier du bou­tons cou­ron­nés

Pen­dant l’in­ter­rup­ti­on du cou­rant eléc­tri­que
une reli­que en plas­tique
fait le repren­deur télé­pho­ni­que

Le renard
te tra­vi­go­te sans retard
son regard vert épi­nard

Sur le pont
les cham­pi­gnons
man­gent la chan­son

Une lam­pad­ai­re extra­or­dinaire
tou­te en ver­re auri­fè­re
don­ne un con­cert
quand le feu pas­se au vert

La gala­xie
réus­sit
à sor­tir de son lit

Pour­quoi?
Je don­ne ma lan­gue au chat
et man­ge mon cho­co­lat

La nuit a dis­pa­ru
je dis : „Salut“
et n’en sais rien de plus.

Ver­se für Annes Geburts­tag

In einer schlaf­lo­sen Nacht hab ich geträumt
Bil­der ohne Sinn und Ver­stand aber gereimt
ein Gedicht für dich die­ses Jahr

Drei sehr jun­ge Gabeln
schla­gen Pur­zel­bäu­me
auf dem Pfann­ku­chen

Ein Staub­sauer weint
in den Blu­men ver­steckt
weil er sich die Abscheu­lich­keit der Welt so zu Her­zen nimmt

Zwei Amei­sen, 18 Meter hoch
viel­leicht ver­wandt mit einem klei­nen Kran
heben dei­ne Ein­käu­fe bis zu dei­nem Fens­ter

Sturm­wind, und die Gara­ge,
in den bes­ten Jah­ren,
zieht sich eine Gewit­ter­haut an
und, wie die Zug­vö­gel,
geht sie auf Rei­sen.

Eine Hand­voll Schwie­rig­kei­ten
bei einem Pick­nick ver­sam­melt.
Sie hal­ten sich den Bauch vor Lachen, die gan­ze Nacht

Eine ver­irr­te Roll­trep­pe
schreit aus vol­ler Keh­le
in einem von Knos­pen gekrön­ten Rosen­busch

Wäh­rend des Strom­aus­falls
ersetzt eine Reli­quie aus Plas­tik
den Anruf­be­ant­wor­ter

Der Fuchs
zögert nicht, dich zu stär­ken,
mit spi­nat­grü­nem Blick

Auf der Brü­cke
mamp­fen Cham­pi­gnons
das Chan­son

Eine erstaun­li­che Stra­ßen­lam­pe
ganz in gold­hal­ti­gem Glas
gibt ein Kon­zert
wenn die Ampel Grün wird

Der Gala­xie
gelingt es
über ihre Ufer zu tre­ten

War­um?
Ich gebe das Raten auf
und esse mei­ne Scho­ko­la­de

Die Nacht ist ver­schwun­den
ich sage „Hal­lo!“
und wei­ter weiß ich nichts davon.